Rezension: Sebastian Fitzek – Der Insasse

Hallo Bücherfreunde,

in diesem Monat durfte der neue Fitzek sofort bei mir einziehen. Nachdem alle so von dem Buch geschwärmt haben und ich unheimlich gerne Bücher von Fitzek lese, musste ich natürlich direkt beginnen.

Inhalt

Quelle: thalia.de

Wie weit ist ein Vater bereit zu gehen? Das fragt sich auch Till Berkhoff. Nachdem sein Sohn Max Berkhoff vor einem Jahr spurlos verschwand, fehlt bis zu diesem Tag jegliche Spur von ihm. Die Berliner Polizei vermutet jedoch, dass der zweifache Mörder Guido Tramnitz, der bereits den Mord an zwei anderen Kindern gestanden hat, für das Verschwinden von Max verantwortlich ist. Um den Aufenthaltsort von Max Leiche herauszufinden, ist Till bereit sich in eine psychiatrische Hochsicherheitseinrichtung einweisen zu lassen. Wird er so an das Geheimnis um Max verschwinden lüften?

Meine Meinung

Als ich sah, dass Sebastian Fitzek ein neues Buch veröffentlicht, dachte ich nur: „Endlich ein neuer Fitzek!“. Und so musste dieses Buch natürlich sofort bei mir einziehen. Alle Bücher, die ich im November lesen wollte, wurden aufgeschoben und sofort fing ich mit „Der Insasse“ an. Und was soll ich sagen: Ich liebe Sebastian Fitzek. Ich liebe seinen Schreibstil! Und vor allem liebe ich es, dass man in seinem Buch nicht zu Beginn bereits das Ende kennt. Und so auch bei diesem Buch. Genug geschwärmt, jetzt kommen wir mal zu meiner Beurteilung.

„Der Insasse“ umfasst 384 Seiten, dass ist nicht besonders lang. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, wodurch sich das Buch  gut und schnell durchlesen lässt. Fitzek hat wie immer einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil und der Wechsel zwischen den verschiedenen Personen gibt dem Leser immer wieder andere Blickpunkte auf die Geschichte und baut Spannung auf. Der Handlungsort ist überwiegend die Steinklinik für Forensische Psychiatrie in Berlin – Tegel. Eine Anstalt mit höchster Sicherheitsstufe. Zufällig liegt diese Klinik auch noch sehr abgelegen, was dem ganzen einen weiteren Spannungsfaktor verabreicht. 

Man wird zum Beginn der Geschichte direkt in die Grundthematik des Buches versetzt, indem man den psychiatrisch Inhaftierten Tramnitz kennen lernt und auch seine krankhaften Neigungen erfährt. Den Hauptprotagonist Till Berkhoff lernt man als nächstes kennen. Till Berkhoff, Feuerwehrmann, der seinen Beruf liebt, jedoch teils etwas ungehalten reagiert oder wie das psychologische Gutachten es treffender beschreibt „Zu impulsives Verhalten. Latent kameradengefährdend.“ Dieser Till Berkhoff ist Familienvater von Max Berkhoff, der vor einem Jahr spurlos verschwand. Diesen Umstand hat Berkhoff nie ganz verwunden und so beschäftigt ihn dies auch noch ein Jahr nachdem Max verschwunden ist. Da alle Hinweise auf den Inhaftierten Guido Tramnitz hindeuten, lässt Berkhoff sich unter einer anderen Identität in die Steinlinik einweisen. Der Grundstein für der Insasse ist gelegt.

Der Schauplatz der Steinklinik ist interessant gewählt. Man erhält am Rande Einblick in das ein oder andere psychiatrische Krankheitsbild, was mich als Leser schon des öfteren hat schmunzeln lassen. Den Einstieg in die Geschichte findet man sehr schnell, da die „Rahmenbedingungen“ prägnant dargestellt werden. Aber auch die Spannung lässt nie ganz nach, was ich von Fitzek her so kenne. So hält die Story die ein oder andere Kehrtwende parat, in der man sich jedesmal fragt, was steckt hinter der ganzen Sache. Im Verlauf der Geschichte hatte ich eine kurze Ahnung, wie es ausgehen könnte… Wie es bei Fitzek aber stets der Fall ist, man wird am Ende doch überrascht und so auch hier. In Ansätzen habe ich das Ende geahnt, alle Details konnte ich bis ich das Ende kannte nicht entschlüsseln.

Mein Fazit

★ ★ ★★ ★

„Der Insasse“ ist eine klare Lese-Empfehlung von mir. Nicht nur weil es sich um einen Fitzek handelt, sondern auch, weil ich der Meinung bin, dass es mit die beste Geschichte ist, die er geschrieben hat. „Flugangst 7a“, „Passagier 23“ und auch „Das Paket“ fand ich alle sehr gut. Sie können „Der Insasse“ jedoch nicht das Wasser reichen. „Der Insasse“ erinnerte mich eher an die älteren Fitzek’s, die ich alle ebenfalls verschlungen habe.Alles in Allem eine klare Lese-Empfehlung für alle, die einen spannenden Thriller für die dunklen Wintertage suchen.

Eckdaten

Genre: Thriller
Seiten: 352 Seiten
Verlag: dtv
Erscheinungsdatum: 22.03.2019
ISBN: 978-3-423-76251-9
Gebunden
Preis: 17,95 €

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2 comments

  1. Ich habe das Buch in einem Tag ausgelesen und es war keine Sekunde anstrengend!
    Die Geschichte ist extrem spannend und es gibt sehr viele Wendungen in dem Buch.
    Es war mein erster Thriller und ich werde bestimmt auch alle anderen Thriller von ihm lesen. Auch wenn die Handlung echt pervers war und mir manchmal etwas übel wurde. Das liegt wohl daran, dass mein kleiner Bruder auch in dem Alter wie Max ist.

    Das Ende war dann doch sehr schnell zu Ende und leider etwaaaaas voraussehbar..
    Absolute Leseempfehlung!

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