Rezension: Trudi Canavan – Die Rebellin

Hallo Bücherfreunde,

im Januar hatte ich mal wieder Lust auf mehr Fantasy. Und da ich von der Reihe „Die Gilde der schwarzen Magier“ bereits so viel gutes gehört hatte, wurde ich natürlich neugierig und habe den ersten Band der Triologie gelesen. Wie mir der Band gefallen hat, lest ihr unten.

Inhalt

Quelle: buecher.de

Wer über magische Fähigkeiten verfügt, hat in Imardin die Macht. Rücksichtslos setzen sich die Mitglieder der Gilde der schwarzen Magier über die Armen und Gewöhnlichen hinweg. Keiner wagt es, sich zu wehren. Nur Sonea, das Bettlermädchen, begehrt auf … und offenbart eine außergewöhnliche magische Begabung. Sonea wird als Novizin in die Gilde der Magier aufgenommen und gerät ins Zentrum einer schrecklichen Verschwörung …

Jedes Jahr zieht die Gilde der schwarzen Magier durch Imardin, um Bettler und Straßenkinder aus der Stadt zu jagen. Wütend wirft Sonea, das Bettlermädchen, einen Stein – und verletzt dadurch ein Mitglied der Gilde. Was die Gilde schon lange befürchtet hat, ist eingetreten: Es gibt jemanden mit magischen Kräften – außerhalb ihrer Reihen. Sie muss gefunden werden. Um jeden Preis. Sonea läuft um ihr Leben …
Quelle: thalia.de

Meine Meinung

Das Cover von „Die Rebellin“ ist wunderbar schlicht gehalten, aber auch geheimnisvoll und macht neugierig auf den Inhalt.

Der Schreibstil von Trudi Canavan ist relativ einfach gehalten. Man kann die Geschichte sehr gut und schnell lesen. An manchen Stellen hat mir allerdings ein wenig die Tiefe gefehlt. Die Welt, in der Sonea lebt hätte noch detaillierter beschrieben werden können, das hätte dem Buch mehr Bildhaftigkeit verliehen. Sehr gut gefällt mir der stetige Wechsel der Erzählperspektive. Man erfährt so nicht nur Soneas Sicht , sondern auch die der anderen Charaktere.

Der Plot ist an sich gut aufgebaut, einzig das Katz und Maus Spiel zwischen der Gilde und Sonea zog sich doch in die Länge, da man von vornherein wusste, dass Sonea über kurz oder lang zur Gilde kommt. (Das hat ja schon der Klappentext verraten) Außerdem bin ich generell ein Fan von Internats-/Uni – Geschichten und fand somit den Teil, in der Gilde sehr viel interessanter. Dies ist aber natürlich Geschmackssache.

Der Grundgedanke der Story ist im Prinzip nichts Neues. Ein „normales“ Mädchen aus dem armen Viertel, welches zur Magierin ausgebildet wird. Zudem kommen noch Nebenstränge dazu, die aber im Gegenzug sehr viel Potential für die nachfolgenden Bände geben. Auch die eigene Buchreihe über Sonea verspricht, dass nach diesem ersten Band hoffentlich noch sehr viel mehr hinter der Hauptprotagonistin steckt.

Die Hauptcharaktere haben mir sehr gut gefallen und sind sehr schon beschrieben. Sonea ist nicht die typische Rebellin, was sie zu etwas Besonderem macht. Mit ihren Handlungen und Entscheidungen wirkte sie teils zwar etwas naiv, ist aber trotzdem alles in allem sehr sympatisch. Meine klaren Favoriten sind aber Lord Rothen und Dannyl. Lord Rothen, der typische ältere Leherer, der mir sofort sympatisch war und den ich im Laufe der Geschichte richtig lieb gewonnen habe. Und Dannyl, die spritzige jüngere Version von Lord Rothen.

Mein Fazit

★ ★ ★ ★

Alles in allem ist „Die Rebellin“ ein solider Auftakt einer Reihe, die für die Folgebände sehr viel Potential vorlegt. Die Story hat sich teils etwas gezogen, war aber alles in allem gut zu lesen. Die Handlungsstränge und auch das offene Ende bieten eine gute Grundlage für grandiose Folgebände. Ich bin gespannt und werde berichten, wie sie mir gefallen.

Eckdaten

Genre: Fantasy
Seiten: 544 Seiten
Reihe:
Verlag: Blanvalet Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 03.04.2006
ISBN: 978-3-570-30328-3
Flexibler Einband
Preis: 9,95 €

Reihe: Die Gilde der schwarzen Magier
Band 1: Die Rebellin
Band 2: Die Novizin
Band 3: Die Meisterin

Link zum Buch: amazon / Blanvalet Verlag

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